Nachruf für unseren Kriegsbus:
350.000 Kilometer hast Du bewältigt, mit deinen armseeligen 70 Saugdiesel PS.
Vor allem deine letzten 200.000 km mit den Anajos in den vergangenen 5 Jahren haben dich einiges gekostet, und damit sind nicht der ein oder andere Auspuff, der auf der Autobahn verloren ging gemeint.
Auch die 4 gewechselten Windsschutzscheiben haben eher an Kriesengebiete als auf Autobahnen und Landstraßen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Holland erinnert. Es wurden Dir jedoch auch Schmerzen hinzugefügt, auf jeder Tour mindestens eine grobe Delle oder Krater und gefühlte 1000 Außenspiegel die Dir von deinem Camouflagekleid gerissen wurden, auch waren die Verschlussmechanismen deines Kofferraums nicht immer TüV konform, doch die Kabelbinder hast du gelassen hingenommen. Nicht ganz so leicht hast Du es genommen, als du ab und an für mehrere Wochen gegen den Volkswagen Soundfoundation Bus getauscht wurdest. Solche seelischen Grausamkeiten waren nicht leicht zu ertragen.
Doch jetzt hats Dich entgültig erwischt. Für immer auf dem Standstreifen des Bus Lebens angekommen, wird zum letzten mal die 5 Liter Blaukrautdose aus dem Fußraum gelehrt die so manchen Müll fasste und noch mehr Geruch versprühte. Doch in Zeiten des ROI und der steigenden Meere hat sich die Band entschieden sich von Dir aufgrund deines extremen Ölverbrauchs, welcher sich in Special Effekt Rauchwolken a.k.a. Nebel des Grauens äußerte, zu trennen.
Bandzitat:"Jupp, schad nech. Aber hat uns ja gute Dienste geleistet das Ding, viel lustiges und kurioses erlebt. Auch einiges, das lieber in den vier Wänden des Busses bleiben sollte."
Mit einem letzten Ratatatadam aus dem CD Player verabschieden sich die Anajo Ultras von Dir.
Fahr well!
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Bastler und Freaks dürften an der Kiste sicher noch Spass haben. Gegen einen kleinen Aufmerksamkeitspreis gerne abzugeben. => Eintrag im Bandgästebuch unter www.anajo.de